Telgter Schüler nimmt an „Jugendmedienworkshop 2017“ teil

Treffen mit Reinhold Sendker MdB im Deutschen Bundestag

Reinhold Sendker begrüßte Tom Piendl in seinem Berliner Abgeordnetenbüro.
Reinhold Sendker begrüßte Tom Piendl in seinem Berliner Abgeordnetenbüro.
Berlin / Telgte. Der heimische Bundestagsabgeordnete Reinhold Sendker (Westkirchen) freute sich jetzt über den Besuch des Telgter Schülers Tom Piendl in seinem Berliner Abgeordnetenbüro. Piendl ist einer von nur 30 jungen Journalistinnen und Journalisten, die die Jugendpresse Deutschland gemeinsam mit dem Deutschen Bundestag und der Bundeszentrale für politische Bildung nach Berlin eingeladen hat, um vom 05. bis 11. März am diesjährigen Jugendmedienworkshop unter dem Motto "Glaubensfragen? - Religion und Gesellschaft heute" teilzunehmen.

Sendker hatte Piendl im Rahmen des Bewerbungsverfahrens zum Parlamentarischen Patenschaftsprogramms (PPP) kennengelernt und war begeistert von dem außergewöhnlichen Engagement des jungen Mannes, der derzeit die 10. Klasse des Maria-Sybilla-Merian-Gymnasiums besucht. Bei ihrem Kennenlernen im vergangenen Jahr hatte Piendl Sendker von seinem großen Traum berichtet, später im Bereich des politischen Journalismus zu arbeiten. Daraufhin machte dieser ihn auf den Jugendmedienworkshop aufmerksam. Und diese Gelegenheit ließ Piendl sich nicht entgehen und bewarb sich - mit Erfolg: Sieben Tage lang hatte der 16-Jährige Gelegenheit zu diskutieren, in Hauptstadtredaktionen zu hospitieren und hinter die Kulissen des Bundestags zu schauen. Das Ergebnis war Begeisterung pur, die Sendker ihm ansehen konnte: „Ich habe so viel erlebt und gesehen, habe eine Menge über die Arbeit eines Journalisten gelernt und den politischen Alltag in Berlin kennengelernt. Daher bin ich Herrn Sendker sehr dankbar, dass er mich auf den Workshop aufmerksam gemacht hat. Die Zeit in Berlin wird mir definitiv noch lange in Erinnerung bleiben“. 
 
Sendker freute sich sehr über das positive Feedback Piendls und dass dieser trotz eines vollgespickten Programms Zeit fand, ihm bei einem Treffen im Deutschen Bundestag über seine Eindrücke und Erlebnisse zu berichten. Meinungs- und Pressefreiheit seien schließlich nicht zuletzt durch die aktuellen Entwicklungen in der Türkei in aller Munde. „Die Medien werden zudem von vereinfachenden 140-Zeichen-starken Twitter-Meldungen und Fake-News bestimmt. Bezeichnungen wie „Lügenpresse“ werden schnell benutzt, wenn berichtet wird, was nicht „gefällt““, zeigt Sendker sich über die Entwicklung besorgt. Daher sei es wichtig, dass angehende Journalisten ihren Beruf von der Pike auf lernen und sich so guter Journalismus weiter durchsetze. Dazu werde Piendl sicher beitragen, ist Sendker überzeugt, und wünschte dem jungen Mann für die Zukunft alles Gute.

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